Ice Ice Baby!

IceSwimmingGermanOpen

Dieser Beitrag sollte ja eigentlich schon sehr viel früher den Weg in den Blog finden, doch irgendwie sollte es nicht sein.

Wie viele von Euch ja sicherlich wissen, stürzte ich mich mit vielen andern bei der 1. Ice Swimming German Open im idyllischen Burghausen in die eisigen Fluten.

An anderer Stelle wurde bereits so viel über diese absolut einzigartige und tolle Veranstaltung geschrieben, dass alles, was ich zu diesem, in vielen Bereichen unglaublichen Wochenende schreiben würde, lediglich eine Wiederholung und ein Abklatsch wäre. Und das hat diese absolut geniale und ihresgleichen suchende Veranstaltung echt nicht verdient.

  • Danke an Carina und Oliver Halder und Christof Wandratsch, die mich mit vereinten Kräften davon überzeugten den Weg ans andere Ende Deutschlands anzutreten.
  • Danke an die vielen unzähligen Helfer, die hier etwas Großartiges geleistet haben und bei der Geburtsstunde von einer nach Kult riechenden Veranstaltung dabei waren.
  • Danke an die vielen tollen Menschen die dort getroffen habe und die alle aufzuzählen einfach nicht möglich ist, ich würde unter Garantie jemanden vergessen, und das hat kein einziger von ihnen verdient.

Ihr alle habt mir ein unvergessliches und grandioses Wochenende geschenkt, das ich tief in mein Herz schließen werde und das mich immer wieder wärmen wird.

Meine spezielle Hochachtung gilt all jenen, die sich über die langen Strecken in die eisigen Fluten stürzten. Für mich nach wie vor unvorstellbar; Ihr seid echt der Hammer!

Meine Wenigkeit begnügte sich ja mit den 25 m und 50 m Kraul. Was mir bei meiner miesen Kälte-Performance schon vieles abverlangte. Vor allem auch die Tatsache, dass ich bei dieser Wassertemperatur ( sub 5 °C ) noch nie mit dem Kopf unter Wasser war. Doch dann war letztendlich alles gar nicht so schlimm. Auch, dank der großartigen Stimmung die die Zuschauer und die Mitschwimmer verbreiteten.

War ja klar, dass ich den Start bei den 25 m total verschlafen hab. Angesichts der Temperaturen war mein Kopf wohl auf den Startmodus vom Skifahren eingestellt und wartete nach dem erfolgten Bieeep noch auf ein 2. und 3. – was leider nicht kam. Also musste ich hinter meinen Mitschwimmerinnen herjagen.

Also ehrlich – auf 25 m den Start verschlafen ist echt blöd.

Tags drauf dann mein 2. Start, diesmal über die 50 m Kraul. Meine Mitschwimmerinnen waren die gleichen, wie am Vortag und diesmal klappte auch die Sache mit dem Start.

Über meine Zeiten decke ich dann hier mal dezent den Mantel des Schweigens, und führe sie auf die Wassertemperatur und so 2, 3 andere Dinge zurück. Nur so viel, seither gehören Speed-Einheiten wieder regelmäßig zu meinem Training hinzu.

Warum ich dazu jetzt nicht mehr schreibe? Also darüber, wie gruselig kalt das Wasser war und wie fies es war auf das Startsignal zu warten und so weiter … Ganz einfach – mein Respekt vor denen, die die langen Strecken schwammen, also die 450 m und die 1.000 m ist einfach viel zu groß, als dass ich hier über meine Befindlichkeiten plaudern mag.

Deshalb hier mein Glückwunsch an all diejenigen, die sich über die langen Strecken in die klaren und kalten Fluten des Wöhrsees stürzten. Ich ziehe meine Badekappe und verneige mich vor Euch allen. Ihr habt alle meinen tiefsten Respekt.

 

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