Die schöne Hellena

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Was passiert, wenn die Anna mit der Hellena zusammen im dunklen Wald unterwegs ist, und wie es den anwesenden Herren dabei ging, könnt Ihr den Bildern unseres ersten Tests mit Hellena entnehmen.

Doch die Geschichte, wie es dazu kam – unbezahlbar für alles andere – aber das kennt Ihr ja ….

Es begab sich zur Ehrung des Saar-Pfalz-Cups der Mountainbiker als ich dort auf Martin traf; seines Zeichens zuständig für den Kundenservice eines kleinen aber extrem feinen Herstellers von Outdoorlämpchen. Da mir schon seit geraumer Zeit ein wirrer Gedanke durch mein, sonst doch recht gut aufgeräumtes Hirn geisterte, sprach ich den guten Martin dort einfach mal an.

Dessen Gesicht sprach Bände: „Ok, was will die genau von mir? Und wie viel Alkohol hat die schon? Und, was zum Teufel will die noch mal von mir?“

Zumal ich an diesem Abend alles andere als einen sportlichen Anblick bot – schickes Röckchen, körperbetontes Shirt, meine geliebten High Heels, bissche Make-Up, selbst die Haare spielten einigermaßen mit; also kurz – ich sah sowas von überhaupt nicht nach Sport aus und wenn dann maximal vielleicht nach leichtem Schönwetter-Walking. bzw. nach *Im-Fitness-Studio-an-der-Theke-sitzen* aus, dass man ihm nicht wirklich einen Vorwurf daraus machen konnte.

Irgendwie gelang es mir dann aber doch, Ihn davon zu überzeugen, dass ich keinen völligen Bullshit rede und er ließ sich, zwar noch immer ein bisschen zweifelnd, aber prinzipiell mal offen, darauf ein. So gönnte er der guten Hellena ein langes, ein sehr langes Bad um schon mal generell ihre Tauglichkeit zu testen. Hellena bestand mit Bravour!

Ein paar Tage danach schlug ich dann bei Martin auf ( diesmal schon recht sportlich in Jeans und Boots, aber noch immer recht ordentlich gekleidet ) um Hellena in Empfang zu nehmen und ihr eine weitere kleine Spezialbehandlung angedeihen zu lassen.

Dann kam der große Tag, oder besser Abend. Sonntagabend 19.00 h, ein konspiratives Treffen auf einem lauschigen Waldparkplatz.

Anwesend: Martin, *der-Mann-an-der-Front*, der kreative Kopf des Teams Gerd *the-Brain*, *der-Mann-für-alle-Fälle*, Jo und natürlich Hellena, um die sich heute Abend alles drehen sollte – alle zusammen stellen das Team von out-led.de, aus Püttlingen, und natürlich meine Wenigkeit.

Und ich verspreche Euch, als Martin mich an dem Abend wieder sah, hätte er wohl niemals auch nur ansatzweise daran geglaubt, dass hier die gleiche Frau vor ihm stand, wie noch ein paar Tage zuvor.

Die Ganzjahres-Outdoorschwimmer unter Euch ahnen vermutlich schon, auf was ich raus will. Uralte, viel zu große Jogginghose, irgendwelche Shirts und einen Fleece-Pulli an den gern auch mal “was dran“ kommen darf, Jacke gleiches Modell, die einzig möglichen Schuhe für den Zweck, genau die guten Crocs und meine unvermeidlichen Strümpfe ( die sich nicht einmal mehr flicken lassen ), kurz – ich hätte so auch in der Fußgängerzone sitzen können.

Allmählich dämmerte es Martin wohl, dass ich das ganze doch irgendwie ernst meinen könnte.
Ach so, was ?
Das Lämpchen für den Einsatz im Wasser testen – nein, keine Taucherlampe, die nützt uns Schwimmern ja nix. Wir haben da ja schon ein paar besondere Ansprüche.

Ich bin ganz ehrlich, mir ging mein Allerwertester auf Grundeis …. ich war noch nie im Dunklen geschwommen, jedenfalls noch nie im See.

Und dann die Überraschung – obwohl in der Jahreszeit ja nicht unbedingt so selten – war doch mein See glatt zugefroren.

Da wir aber jetzt schon mal alle da waren, bauten die Jungs auf und ich sortierte mich. Und so wirklich glaubten die ja noch immer nicht, dass was da heute passieren sollte.

Als dann endlich mal alles hing und saß und zurecht gezuppelt und abgelichtet war, und ich schon seit na guten Stunde in der Dienstkleidung von Gerhard Budy da rum stand, quetschte ich mich dann in das kuschelige Neopren ebenfalls aus dem Hause Budy ( das heute einer ganz besonderen Belastungsprobe unterzogen wurde und das diese mit Auszeichnung bestand ). Aber schließlich ging es nicht um meine Kälte-Performance sondern darum, wie das Zusammenspiel mit Hellena und Wasser funktionierte und ob das Lämpchen prinzipiell für unsere Zwecke taugt.

Was dann alles geschah entnehmt Ihr am besten den Bildern. Die sagen mehr als tausend Worte.

Resultat des ersten Testschwimmens: Datt Lämpchen is geil und taugt! – Nur an der Halterung müssen wir noch ein bisschen arbeiten – aber das wird. Zumal das Unternehmen nach den Worten von Martin: „So flexibel wie n Gartenschlauch ist.“

Und da die Lösung prinzipiell auch schon gefunden ist, stehen die nächsten Tests auch schon an.

Leute, hiermit eröffnen sich vollständig neue Möglichkeiten und neue Wege — und ich werde meinen, ganz sicher mit Hellena gehen, respektive schwimmen – sieht nach einer guten Verbindung aus.

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